Rot, blau, weiß.

Rot, blau, weiß.

Die Farbe des Krimis? Die einen würden mit fester Stimme für Rot plädieren und Blut schreien. Anhänger des Noirs eindeutig für Schwarz votieren. Während die Fans des Regionalkrimis aufschreien würden und mit Bestimmtheit dafür Stellung nehmen, dass der Krimi keine Farbe hat, weil er sich in so vielen Regionen aufspaltet, die jede für sich eine eigene Farbe besitzen. NSA und Drohnen dürften eher darauf bedacht sein, sich grau in grau zu kleiden. Glauben wir der Farbenlehre steht blau eher für: Harmonie, Zufriedenheit und Ruhe. Gelb für: Licht, Sonne und Erleuchtung. Grün für: Durchsetzungsvermögen, Frische und Beharrlichkeit. Rot für: Aktivität, Dynamik, Gefahr, Temperament, Zorn und Wärme. Was leicht in Hitze umschlagen kann. Was ist also die Farbe des Krimis. Rot? Beim Cover sind sich die Verlage nicht einig. Schwarz mit einer Waffe oder doch lieber mit einer blutüberströmten Femme fatale. Das hat Tradition. Ocker und orange weisen gegen Süden. Der Norden kleidet sich nicht selten schneeweiß. Die Farbe des Krimis erinnert an ein schwarzes Loch. Niemand hat sie gesehen. Doch eines ist klar, sie zieht alles ins Nichts.