Yes we can.

Yes we can.

Der Bericht ist voller Scheiße. O-Ton Dick Cheney. Niemand hat vorher mit ihm gesprochen. Das hätten sie tun sollen, glaubt er. Im Genre werden sich alle Verschwörungstheoretiker bestätigt sehen. Es ist noch schlimmer als angenommen. Angesichts des CIA-Folterberichts lässt es sich nicht länger als Fiktion verharmlosen. Wie weit darf eine Demokratie gehen, um sich zu schützen? Augen zu und durch, ihr Demokraten, oder was? So ein Bericht landet eh in drei Monaten im Archiv. Als weites Feld für Politikwissenschaftler. Allein das Genre ist imstande, diese Geschichten weiterzutragen, ohne dass es nur jene lesen, die sowieso einer Meinung sind. Geschrieben sind einige davon. Mainstreamtauglich wenige. Das wollen wir nicht lesen. Im Bestseller-Upload tauchen Chief Inspectors oder lustige Regionalkriminologen auf. Die Welt muss schließlich in Ordnung sein. Unsere Freiheit endet dort, wo wir entscheiden, wen wir wählen, aber auch da, was wir lesen wollen. Die Moral tritt erst auf den Plan, wenn die Verantwortlichen nicht mehr im Amt sind und ihre Nachfolger sich brüsten, unter ihnen wäre das nicht geschehen, aber niemanden zur Verantwortung ziehen. In der Zwischenzeit werden wir weiter bestens unterhalten.