Buch für Buch

Buch für Buch

Alles auf Anfang. Zumindest ab nächste Woche in Frankfurt. Waren wir zuvor nur erschlagene Beobachter, sind wir nun mit eigenem Stand am Start. Halle 4.1 C 13. Und werden auch in Frankfurt Menschen aus der Buchbranche treffen, die Bücher nicht als Ware betrachten, bei der erst das Feld sondiert wird, bevor man sich auf die Suche nach einem passenden Autor begibt. Wir werden völlig einsinken in die Massen an Verlagen, was die eigene Arbeit wiederum relativiert. Wer soll all die Bücher überhaupt noch lesen, wo es doch Unmengen guter Geschichten gibt? Viele, die unentdeckten bleiben, weil wir nicht mal wissen, dass sie existieren. Wir geben einfach nicht auf. Wir erzählen weiter, wir verlegen weiter, weil das Erzählen immer noch das Bleibende ist, das, was wir über uns wissen wollen. Kochen wir bewährte Geschichten nur auf und setzen sie in Serien, dürfen wir uns nicht wundern, dass wir stagnieren, uns fürchten, keine Zukunft sehen. Also verschaffen wir jenen Autoren Gehör, die auf der Suche sind. Es müssen neue Wege her.  Denn die Geschichten sterben nicht aus. Und die Verlage auch nicht. Also werden wir hinsehen, zuhören und davon profitieren, dass es in der Branche viele Maniacs gibt, die das seit ewigen Zeiten tun.