Auf ein Neues

Auf ein Neues

Mit der Polar Gazette gehen wir ins dritte Jahr, mit der Polar Noir und dem Polar Blog ins zweite. Natürlich sind es die Autoren, die den Verlag durch ihre Geschichten tragen, aber es ist an der Zeit, den Schwarzen zu danken, wie man das im Theater nennt. Jenen, die im Hintergrund arbeiten. Rosie Sabel, die zu jeder Zeit die Hilferufe nach einem Lektorat erhört. Kerstin Petermann, die unermüdlich das Erscheinungsbild mit ihren Fotos prägt. Sonja Hartl, der Madame Noir, die Autoren Gespräche, Kritikern Beiträge zu entringen versteht. Andre Mannchen, der selbst die chaotischsten Zeiten technisch meistert. Nicht zuletzt dem Team der Gazette um Thomas Wörtche, Carsten Germis und den Autoren, die uns ihre Kurzgeschichten zur Verfügung stellen. Man glaubt kaum, wie viele Schwarztöne es im Noir gibt. Als ich den Polar Verlag gegründet habe, war mir bewusst, dass ein Independent-Verlag mehr als nur Bücher bieten muss, dass er vom freien Austausch lebt. Dieses Konzept will ich weiter entwickeln. Polar heißt für mich, nicht nur sagen, wie es draußen in der Welt zugeht, sondern auch zuhören, wie andere die Welt sehen. Deswegen starten wir ab September in Hamburg mit 439.Noir, einem Krimi-Talk, und übers Jahr mit Lesungen an verschiedenen Orten. Um über das Genre zu reden. In der direkten Begegnung. Der Krimi lebt von seinen Lesern. Wir haben uns viel zu erzählen.